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Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot

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Moot 2018/2019

26th Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Court

 

Im Wintersemester 2018 / 2019 nahm die Universität Bayreuth zum inzwischen achten Mal am Vis Moot Court teil. Ein fünfköpfiges Team bestehend aus vier Teilnehmenden und einem Coach konnten auch dieses Jahr wieder ihr Können auf internationalem Niveau unter Beweis stellen. Zur Anwendung kamen diesmal die neuen 2018 Hong Kong International Arbitration Center Rules (HKIAC) und die 1980 Vienna Convention for the International Sale of Goods (CISG).

Vis Moot Team Wintersemester 2018 / 2019

Das Vis Moot Erlebnis begann nach dem Auswahlverfahren mit einem Seminar zum Schiedsrecht. Dieses wurde dankenswerterweise von RA Karl Pörnbacher (Hogan Lovells) und RA Alexander Dolgorukov (In-House at Rolls Royce) geleitet. Außerdem war das Team aus Bayreuth zu Gast beim Vis Moot Kick-off Event im Frankfurter Büro von Clifford Chance. Im Rahmen eines Mentoren-Programms wurde unser Team über die gesamte Zeit des Moot Courts von den Anwälten von Clifford Chance intensiv unterstützt und gefördert. Mit der Veröffentlichung des Problems begann sogleich auch die schriftliche Phase, welche aus dem Erstellen zweier Schriftsätze bestand. Dabei richtete sich der Beklagtenschriftsatz dieses Jahr an den Schriftsatz der National Law University Delhi. Tatkräftig unterstützt wurde das Team in der schriftlichen Phase auch vom Alumni-Verein der Universität, der mit seinen erfahrenen und leidenschaftlichen Mitgliedern eine große Hilfe war. Nach einer sehr arbeits- und nervenintensiven Zeit endete der schriftliche Teil des Wettbewerbs mit der Abgabe des zweiten Schriftsatzes Ende Januar.

 

Ohne Pause ging es damit in die mündliche Phase des Wettbewerbs über. Im Vordergrund standen dabei die Vorbereitungen auf die Pre-Moots und auf das große Finale in Wien. Wertvolle Erfahrungen sammelte das Bayreuther Team dabei insbesondere in zahlreichen Practice-Pleadings vor Anwälten internationaler Wirtschaftskanzleien in Frankfurt und München. Dank unserer Sponsoren war es dem Bayreuther Team auch in diesem Jahr wieder möglich, an mehreren internationalen Pre-Moots teilzunehmen, welche dem finalen Wettbewerb in Wien am nächsten kommen. So nahm das Team dieses Jahr an den Pre-Moots in Riga, Helsinki, Erlangen, Dublin und Belgrad teil. Gerade in dieser Phase schlugen sich die Studierenden aus Bayreuth ausgezeichnet. Zum einen gewann das Team den Pre-Moot in Dublin, zum anderen wurde das Teammitglied Raphael Slabon in Dublin und in Helsinki als Best Individual Oralist ausgezeichnet.

Den Abschluss dieser spannenden und erlebnisreichen Phase bildete das Finale in Wien, welches in der Zeit vom 11. April 2019 bis 18. April 2019 stattfand. In der Vorrunde mussten sich die Bayreuther gegen die Teams der National Law University Delhi, der University Methodius, der University of Chile und Columbia University beweisen. Trotz sehr guter Verhandlungen schaffte es das Team aus Bayreuth leider nicht, in die Endrunden einzuziehen. So blieben dem Team noch einige Tage, um die allgemeine Vis Moot Stimmung in Wien ohne den Druck des Wettbewerbs zu genießen. Die Teilnahme am Vis Moot war für alle eine tolle und lehrreiche Erfahrung. Die Universität freut sich daher, auch im kommenden Jahr wieder mit einem starken Team am Wettbewerb teilzunehmen.

 

Besonderer Dank geht an alle Unterstützer und Förderer. Ohne sie wäre die Teilnahme am Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in dieser Form nicht möglich gewesen. In diesem Zusammenhang geht unser Dank auch an die Mitglieder der Bayreuth Moot Court Association e.V. (BayMCA), die uns bei der Korrektur unserer Schriftsätze und bei der Vorbereitung auf die mündliche Phase unter die Arme gegriffen haben. Gleiches gilt auch für die Lehrstühle von Herrn Prof. Dr. Volker Wiese, LL.M (McGill) und Herrn Prof. Dr. Martin Schmidt-Kessel.

 

Wir danken insbesondere unseren diesjährigen Sponsoren, deren ideelle und finanzielle Unterstützung uns die Teilnahme überhaupt erst ermöglicht haben.


Verantwortlich für die Redaktion: Charlotte Hedwig Beutler

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